Fähr Logo

X-Stat.de

Fähre Neckarhausen

Aus der Geschichte:

1745 hat Kurfüsrt Karl Theodor acht Neckarhäuser Bürger das Recht gegeben die eine Fähre zu betreiben. Erste urkundliche Erwähnung 1483. Darin wurden Lehen aufgelistet, die Ruprecht von Erlingen vom Wormser Bischof empfangen hat, darunter eine Angabe „uff dem fare zu Neckarhusen“.

Eine andere Erwähnung findet sich im Lagerbuch der Pflege Schönau aus dem Jahre 1559 “Item 25 Pfennig Neckarfergen von dem Fahr zu Ladenburg zu jährlichem Zins“.

Die Fähre war schon früh in des Handelsstraßennetz eingebunden. Das geht aus einem im Jahr 1600 bis 1603 von Andreas Ruff (1550- 1603) verfaßten „Reisebüchlein“ hervor (Kaufmann, Sachverständiger in Finanzfragen, kam aus der Schweiz).

Er besuchte die beiden Städte Straßburg und Frankfurt über fünfzig Mal. In dem Reisebüchlein beschrieb er viele Routen. So auch diese: „daß sich die strassen zuo Hockenum (Hockenheim) in dorff aber molen theilen und .... die so strags hinauß zeucht (zieht) gehen Heidelberg fiert (führt), die andere aber uff die linck hand dem Rihn (Rhein) zuo Kätsch, Näckarshausen. Dos elbsten vahrt man den Näckar gehen Ladenburg ins stötlin (Städtlein)“.

Die Neckarhäuser Fähre liegt im 17. Jahrhundert auf der Postroute, die zwischen Reihnhausen und Frankfurt verläuft und die 1614 eröffnet wird. Wahrscheinlich wurde in diesem Jahr eine Thurn- und Taxissche Posthalterei eingerichtet, die am unterm Neckar gilt. 1699 wurde diese jedoch aufgelöst und nach Mannheim verlegt.

Zusammengefasst von Annegret Zieher

 

Fähr Logorechts